RTF Wochenende 31.08./01.09.2013

Nach einer langen Pause hat das RTF-Geschehen auch wieder Berlin erreicht. Gleich an zwei Veranstaltungen konnten am genannten Wochenende Punkte gesammelt werden. Den Anfang machten am Samstag die Eichhörnchen mit der 25. Eichhörnchen-Tour, die als Tour im geschlossenen Verband durchgeführt wurde. Es konnten wahlweise 71 km oder 114 km gefahren werden.

Der RV-Lichterfelde-Steglitz war mit vier Teilnehmern vertreten, die da waren Jana, Rainer, Andreas und Wolfgang. Alle vier sind wohlbehalten im Ziel wieder angekommen.

Die Strecke war nett, kreuz und quer durch die Stadt, und die Polizei hat wieder mal einen guten Job gemacht, aber insgesamt war es irgendwie doch etwas anstrengend, allerdings nicht wegen der sportlichen Herausforderung. Es wurde relativ gemütlich gefahren, aber wir waren am Ende doch alle reichlich genervt, weil pausenlos, gerne auch recht plötzlich und ohne erkennbaren Grund, gebremst wurde; insgesamt waren doch einige dabei, die sich nicht so wahnsinnig souverän in einer so großen Gruppe bewegen können.

Sogar der Wettergott war am Samstag auf Seiten der Radfahrer, der Regen begann erst bei der Zielankunft in Zehlendorf. (Text mit Unterstützung von Jana, da ich selber nicht am Start war)

Die zweite Möglichkeit das Punktekonto zu füllen war am Samstag der Radmarathon „Rund um Berlin“ des BRV mit angekündigten 230 km. Dieser Herausforderung haben sich Peter, Erwin und Michael gestellt.

Trotz der zu morgendlicher Zeit noch sehr erfrischenden Temperaturen haben sich insgesamt 171 Fahrer am Startort in der Hans-Braun-Straße am Olympiastadion eingefunden. Kurz vor dem Start um 8:00 Uhr hat sich sogar die Sonne gezeigt, was die meisten Teilnehmer augenblicklich dazu veranlasst hat die Sonnenseite des Platzes aufzusuchen. Um 8:00 ging es dann auf eine sehr gut ausgeschilderte Strecke. Wir befanden uns schnell in einer Gruppe von ca. 20 – 30 Fahrern, so dass die Aussicht auf Phasen am Hinterrad ausreichend vorhanden war. Angesichts der anvisierten Strecke nicht ganz unwichtig. Natürlich haben wir uns auch ausreichend an der Führung beteiligt. Die Führungsarbeit war teilweise wirklich harte Arbeit, da sich der aufkommende Wind alle Mühe gegeben hat uns das Leben schwer zu machen. Dafür wurden wir aber vom Regen verschont, obwohl es gelegentlich ziemlich dunkel am Himmel aussah.

Die Mühen wurden jedoch an insgesamt fünf Kontrollpunkten belohnt.

Die Kontrollpunkte wurden von den folgenden Berliner Vereinen betreut:

1.Kontrolle: RSV Spandau, Kilometer 52 in Buchhorst

2. Kontrolle: BRC Semper, Kilometer 92 in Hönow

3. Kontrolle: RV Iduna, Kilometer 133 in Königs Wusterhausen

4. Kontrolle: BSG Berliner Feuerwehr, Kilometer 165 in Märkisch Wilmersdorf

5. Kontrolle: BSG Landesbank, Kilometer 192 Steinstraße (Steinstücken)

An allen Kontrollpunkten gab außer guter Stimmung auch ausreichend und variable Verpflegung, so dass genug Energie bis zum nächsten Kontrollpunkt vorhanden war. Die Zusammenarbeit der Berliner Vereine hat also gut funktioniert.

Nach dem letzten Kontrollpunkt waren dann nur noch 25 Kilometer und der Willi in Richtung Spandau zu bewältigen um zum Ziel am Olympiastadion zu gelangen. Auch das Lichterfelder Trio ist wohlbehalten nach realen 217 Kilometern im Ziel eingetroffen. Auch hier war genügend Verpflegung im Angebot und die Energiespeicher wieder zu füllen. Sehr hoch im Kurs standen allerdings die kleinen braunen Flaschen einer traditionsreichen Berliner Brauerei, die sich die Fahrer redlich verdient hatten.

Nachdem der erste Durst gelöscht war, sahen die Gesichter schon wieder recht fröhlich aus und jeder hatte weitere 5 Punkte für die Jahreswertung im Gepäck. Bei Interesse konnte man sich seine Leistung auch noch mit einer Urkunde bestätigen lassen.

Bericht von Michael Radunz Rund um Berlin I